VENORUTON DIOSMIN 500 MG 60 ÜBERZOGENE TABLETTEN
Beschreibung
AKTION UND MECHANISMUS
Venenstärkend und gefäßschützend. Es bewirkt eine Venenverengung, erhöht den Gefäßwiderstand und verringert die Durchlässigkeit.
Bei Tieren übt es eine doppelte Wirkung auf das venöse Rückflusssystem aus:
- auf der Ebene der Venen und Venolen: erhöht den parietalen Tonus und übt eine antistatische Wirkung aus;
- auf der Ebene der Mikrozirkulation: normalisiert die Kapillardurchlässigkeit und stärkt den Kapillarwiderstand.
Beim Menschen wurde in kontrollierten Doppelblindstudien eine venotonische Wirkung bestätigt: Es erhöht den Venentonus; die Venenokklusionsplethysmographie mit einem Quecksilberring zeigte eine Verkürzung der venösen Entleerungszeiten.
Es hat sich auch als wirksam auf die Mikrozirkulation erwiesen: Bei Patienten mit Anzeichen einer Kapillarbrüchigkeit erhöht es den durch Angiosterometrie gemessenen Kapillarwiderstand.
SENIOREN
In einer Studie wurden keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Nebenwirkungen zwischen geriatrischen und jüngeren Patienten festgestellt. Akzeptierte Verwendung.
PATIENTENHINWEIS
- Es wird empfohlen, die Tabletten nach dem Mittag- und Abendessen einzunehmen.
- Dieses Arzneimittel ist zur kurzfristigen Behandlung von Veneninsuffizienz für Zeiträume von weniger als 2-3 Monaten bestimmt.
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Diosmin oder andere Flavonoide.
SCHWANGERSCHAFT
Es liegen keine Hinweise auf schädliche Auswirkungen auf den Menschen vor. Experimentelle Studien haben keine teratogenen Effekte gezeigt.
Bei der Verschreibung an schwangere Frauen ist äußerste Vorsicht geboten.
Pharmakokinetik
Die Pharmakokinetik von Diosmin ist linear.
Orale Einnahme:
- Resorption: Diosmin wird von der Darmflora rasch umgewandelt und in seiner Aglykonform (Diosmetin) resorbiert. Bioverfügbarkeit: Ca. 57,9 %.
- Verteilung: umfangreich (Vd: 62,1 L).
Metabolismus: Diosmetin wird rasch und umfassend zu Phlebotonsäuren oder deren mit Glycin konjugierten Derivaten abgebaut, die über den Urin ausgeschieden werden. Hauptmetabolit: Hydroxyphenylpropionsäure (hauptsächlich konjugiert ausgeschieden). Kleinere Metaboliten: andere Phenolsäuren wie 1-Hydroxy-4-methoxybenzoesäure, 3-Methoxy-4-hydroxyphenylessigsäure und 3,4-Dihydroxybenzoesäure.
- Elimination: Relativ schnell. In Studien mit radioaktiv markiertem Diosmin wurden nach den ersten 24 Stunden 34 % der Dosis in Urin und Kot nachgewiesen, nach den ersten 48 Stunden etwa 86 %.
INDIKATIONEN
- Kurzfristige Linderung (2 bis 3 Monate) von Ödemen und Symptomen im Zusammenhang mit chronischer [VENÖSER INSUFFIZIENZ].
STILLZEIT
Es ist nicht bekannt, ob dieses Arzneimittel in die Muttermilch übergeht. In einer Tiermodellstudie wurde jedoch eine minimale Ausscheidung in die Muttermilch (1 %) beobachtet. Da keine schlüssigen Daten zum Übergang in die Muttermilch vorliegen, wird die Anwendung während der Stillzeit nicht empfohlen.
KINDER
Für diese Altersgruppe liegen keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor. Nicht empfohlen.
REGELN FÜR EINE RICHTIGE VERWALTUNG
Zu den Mahlzeiten (Mittag- und Abendessen) einnehmen.
DOSIERUNG
- Erwachsene: Übliche therapeutische Dosis: 2 Tabletten täglich, aufgeteilt auf zwei Dosen, eine Tablette mittags und eine weitere abends, zu den Mahlzeiten.
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre: nicht empfohlen.
- Ältere Patienten: keine Dosisanpassung erforderlich.
Behandlungsdauer : maximal 2–3 Monate.
NEBENWIRKUNGEN
Nebenwirkungen von Diosmin sind im Allgemeinen selten, mild und vorübergehend.
Nebenwirkungen werden entsprechend dem jeweiligen Häufigkeitsintervall beschrieben, wobei sehr häufig (> 10 %), häufig (1 – 10 %), selten (0,1 – 1 %), selten (0,01 – 0,1 %), sehr selten (< 0,01 %) oder von unbekannter Häufigkeit (Häufigkeit kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden) berücksichtigt wird.
-Verdauung: häufig: [ÜBELKEIT], [ERBRECHEN], [DYSPEPSIE], [DURCHFALL].
-Neurologisch/psychologisch: selten: [KOPFSCHMERZEN], Unwohlsein, [SCHWINDEL].
-Allergisch/dermatologisch: selten: [HAUTAUSSCHLÄGE], [JUCKREIZUNG], [NURTIZIARIE].
ÜBERDOSIS
Es wurden keine Fälle von Überdosierung gemeldet. Aufgrund der großen therapeutischen Breite dieser Spezialität ist das Vergiftungsrisiko praktisch gleich Null.
Eigenschaften
| Produkt-Code | 505859 |
| Kategorie | Durchblutungsstörungen (Krampfadern), Durchblutungsstörungen, Nützliche Kits, Focused Ads (IT) |
| Produktlinie | Venoruton |
| Menge | 60 |
| Dosis | 500 mg |
| Lieferung von | Spanien |
VENORUTON DIOSMIN 500 MG 60 ÜBERZOGENE TABLETTEN
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